4 Schlüssel zu einer optimierten Shopping Experience im Herbst und Winter 2020

Der letzte Kalenderabschnitt des Jahres ist eine hektische Zeit für Händler. Dieser beginnt wenn Kinder und Studierende zurück in die Klassenräume gehen und den Unterricht / Vorlesungen wieder aufnehmen – ob von Zuhause aus oder nicht – und Eltern sich nach dem Sommerurlaub auf die Arbeit freuen (hoffentlich).

Diese Jahreszeit bedeutet für Marken bzw. Hersteller und Händler, dass viel Arbeit in die Anpassung des Sortiments und des Katalogs gesteckt wird. Schließlich werden auch dieses Jahr Rucksäcke und Taschen wieder gebraucht, Halloween-Kostüme im November gekauft und Weihnachten steht auch wieder vor der Tür. Sie haben also nur ein paar wenige kostbare Tage, um Ihre saisonalen Angebote und Werbeaktionen zu gestalten.

Aber diese saisonalen Änderungen in Ihrem Produktkatalog vorzunehmen ist nicht ganz so einfach, wie einfach den Kalender auf den nächsten Monat umzublättern. Es müssen neue Produkte von Herstellern und Lieferanten aufgenommen, neue Fotos und andere digitale Assets angelegt und hunderte oder tausende SKUs auf verschiedenen Vertriebskanälen rechtzeitig vor der neuen Saison aktualisiert werden, ohne dass Fehler und Ungenauigkeiten in den Produktinformationen auftreten. Alles zusammengenommen kann die Anpassung Ihres Produktkatalogs zu einem gewaltigen Unterfangen ausarten.

Wir wollen Ihnen 4 Schlüssel mit auf den Weg geben, um die Herbst & Weihnachtssaison erfolgreicher zu gestalten und Ihren Kunden ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten.

Automatisieren für eine bessere Anpassungsfähigkeit

Die Anpassung Ihres Katalogs für jede neue Saison kann ein zeitaufwändiger und fehleranfälliger Prozess sein. Die manuelle Verwaltung von Fotos, Videos und anderen digitalen Produkt-Assets kann schnell zu einem Alptraum werden. Doch die Produkte rechtzeitig auf den Markt zu bringen, ist von entscheidender Bedeutung, um die Erwartungen Ihrer Kunden erfüllen zu können.  Dementsprechend müssen Sie Ihr Sortiment schnell aktualisieren und alle Hilfsmittel nutzen, mit denen Sie Ihre Produktmanager dabei unterstützen können, Ihren Produktkatalog in den Griff zu bekommen und Informationen rechtzeitig anzupassen.

Akeneo PIM kann Ihr Team bei der Automatisierung von Prozessen, der einfachen Modellierung neuer Kategorien, der Massenbearbeitung und der zentralen Verwaltung von Produktdaten und digitalen Assets wie Fotos und Videos unterstützen. Unser Kunde Turner Price (Foodservice-Großhändler) zum Beispiel musste im Kontext der Pandemie sein Geschäftsmodell schnell anpassen und Produktinformationen aufbereiten, um direkt an Verbraucher vertreiben zu können – was das Unternehmen dank erfolgreichem PIM-Projekt innerhalb einer Woche (!) bewerkstelligen konnte.

Noch mehr verkaufsfähige Tage rausholen

Wenn es um saisonale Verkaufsaktionen geht, ist Zeit das A und O, und Organisationen können es sich nicht leisten, das Zeitfenster der saisonalen Aktionen und Produktsortimente zu verpassen oder nur verzögert “am Start” zu sein. Ein zu langer Anreicherungsprozess des Katalogs könnte Ihre Absatzpläne für die Feiertage zunichte machen, wenn der Katalog während der Haupteinkaufszeiten nicht zugänglich ist. Ihr Team braucht ein Mittel, das ihm hilft, die Produktivität deutlich zu steigern und mit den Saisonwechseln Schritt zu halten – und zwar ohne Flüchtigkeitsfehler oder ungenaue Produktinformationen für die Kunden. 

Akeneo PIM kann dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen den an der Einführung neuer Produkte beteiligten Teams zu fördern, den Prozess der Produktaktualisierung zu optimieren und Fehler und Inkonsistenzen in den Produktinformationen zu beseitigen. Darüber hinaus trägt es zur Gewährleistung bei, dass alle im System vorgenommenen Aktualisierungen an alle geeigneten Kanäle geleitet werden. So hat beispielsweise unser Kunde Petra bereits die Vorteile von PIM zur Reduzierung der Time-to-Market erkannt – hier erfahren Sie dazu mehr.

Kundenbeziehungen weiter stärken

Die Verkürzung Ihrer Time-to-Market bedeutet für Ihre Kunden auch, dass sie sich sicher sein können, dass sie heiß ersehnte Waren rechtzeitig bestellen können und die Geschenke auch noch vor den Festtagen – welcher auch immer das ist – ankommen werden. Für das Einkaufserlebnis ist entscheiden, dass Sie Ihre Kunden informieren und auf dem Laufenden halten, was mit ihrem Kauf geschieht. So bleiben Ihre Erwartungen realistisch, und Ihre Kundenbeziehung bleibt intakt.

Unser Kunde Rural King konnte ganz auf das PIM vertrauen, als das Unternehmen den Prozess rund um den Online-Kauf und Abholung am Laden gestaltete. Durch effizientes Sammeln und Anreichern der richtigen Produktdaten zur Umsetzung dieses Angebots steigerte das Unternehmen die Online-Verkäufe und die Besucherzahlen in den Geschäften.

Werte noch stärker in die (Produkt)kommunikation einbinden

Heutzutage wollen Käufer nicht nur über die Produkte Ihrer Marke Bescheid wissen und ggf. dann erfahren wissen, ob und wann diese rauskommen – sie erwarten auch, dass Unternehmen wertebasierter kommunizieren und die Unternehmenswerte authentisch leben und nach außen tragen. Käufer und Einkäufer wollen immer mehr wissen – und basieren immer mehr Ihre Entscheidung darauf – wo die Produkte hergestellt werden, ob sie ethisch einwandfrei produziert oder bezogen werden, ob sie nachhaltig sind usw. Unsere jüngste Studie von 1.600 B2B-Fachleuten in sieben Ländern zum Stand des Product Experience Managements hat dies eindeutig gezeigt.

Binden Sie also Ihre Marken- und Unternehmenswerte in die Produktkommunikation ein – und das können sie auch durch dementsprechend stimmig angereicherte Produktinformationen untermauern, indem Sie zum Beispiel entsprechende Filtermöglichkeiten schaffen, die das Einkaufserlebnis unterstützen. Unsere Kunden Made.com und Bergfeunde zum Beispiel setzen auf Filtermöglichkeiten, die die Markenstrategie untermauern und stärken: Zum Beispiel Nachhaltigkeitsfilter …

Nachhaltigkeitsfilter bei Bergfreunde.de | Screenshot vom 03.09.2020

… oder Filter nach Stilrichtungen (Made.com).

Filter nach Stilrichtungen bei Made.com | Screenshot vom 03.09.2020

Die Verbesserung der Anreicherungs- und Verwaltungsprozesse für Produktdaten kann jedem Teil Ihres Unternehmens zugute kommen, angefangen bei Ihrem Team bis hin zu Ihren Kunden und letztendlich auch sogar den Umsatzzahlen. Die obigen Ratschläge können Ihnen bei der Vorbereitung für die kommenden Wochen helfen, um den Herbst- & Weihnachtsstress zu überwinden.

In unserem Ressourcen-Center finden Sie weitere Customer Stories von Akeneo-Kunden, Webinare oder Whitepaper. Schauen Sie gerne vorbei!

Kommentare sind geschlossen.

Lesen Sie auch...

Produktdaten im B2B: was wir aus unserer weltweiten Umfrage zum Stand der Product Experience gelernt haben

Wir erleben jeden Tag, dass Produktinformationen und die Product Experience im B2B-Umfeld eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Doch was denken Fachleute darüber? Wohin geht die Reise? Und welche Rolle spielt dies im Kontext der Digitalisierung? Diesen Fragen sind wir gemeinsam mit 1.600 Experten in 7 Ländern im Rahmen unserer Umfrage The Rising Importance of Product…

Weiterlesen