Welche Trends werden 2020 definieren?

Kaum zu glauben aber 2019 ist fast schon wieder vorbei!
Aber erst nach einer hektischen Weihnachtszeit werden Marken und Einzelhändler wieder zur Normalität zurückkehren.

Das bedeutet, dass es für Unternehmen jeder Art und Größe an der Zeit ist, sich auf den Erfolg im neuen Jahr vorzubereiten – aber was genau bedeutet das?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir weit und breit gesucht, um Vorhersagen darüber zu finden, welche Trends, Technologien, Initiativen und mehr für das kommende Jahr auf uns zukommen. Hier ist eine Zusammenfassung der bemerkenswerten Trends, die sowohl im B2C als auch im B2B-Bereich zu beobachten sind, und unsere Perspektive, wie sie sich auf die Verwaltung Ihrer Produktinformationen auswirken. Wenn Sie mehr über diese Trends oder auf das was im nächsten Jahr auf Sie zukommt erfahren möchten, klicken Sie sich durch die Links.

Trend Nr.1 – Helfen Sie Ihren Kunden, schnell zu sein

Trend #1 – Helfen Sie Ihren Kunden, sich schnell zu bewegen.
Die Tage des One-size-fits-all-Erlebnisses neigen sich dem Ende zu. Bereits heute erwarten die Verbraucher von Unternehmen zunehmend überzeugende, benutzerfreundliche und einzigartige Erlebnisse, die genau auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Forbes: „Die Verbraucher von heute wollen ihre Produkte nicht nur schnell, sie wollen sich auch schnell und vor allem einfach über sie informieren können“, und dieser Trend ist einer der Gründe, warum die KI im digitalen Einzelhandel immer wichtiger wird.

 

Wie auf einem vorigen Blog (EN) zu lesen (Es ist der Recap unseres APS 2019, wo es um die gleichen Themen ging), wollen die Verbraucher in der Lage sein, jederzeit und überall Produktinformationen zu erhalten. Einzelhändler können KI-basierte Technologien einsetzen, um sicherzustellen, dass die Produktinformationen korrekt und vollständig sind. Diese Technologien können überprüfen, ob die Informationen, die ein Einzelhändler besitzt, korrekt sind, und können auch zusätzliche Informationen zu Produktattributen ermitteln, die möglicherweise fehlen. Die KI kann auch verwendet werden, um eine bessere Produktkategorisierung vorzuschlagen, fehlende Attribute in Ihren Produktdaten oder eine bessere Produktkategorisierung.

Und natürlich muss der Inhalt auch im richtigen Kontext für den Kanal präsentiert werden, auf dem er angesehen wird – desktopbasierte E-Commerce-Websites haben zum Beispiel andere Regeln als Social-Shopping-Angebote oder mobile Apps..

Trend Nr. 2 — Grenzüberschreitend

„Retail Touchpoints“ hat gerade seine jährliche E-Commerce Tech Vorschau für 2020 veröffentlicht. Dieser zukunftsorientierte Bericht bietet Perspektiven von einem Dutzend Branchenexperten. Ein interessanter Trend sind Verbesserungen bei der Verwaltung von Produktinhalten und bei der Sicherstellung, dass diese sowohl für den globalen als auch für den lokalen Markt maßgeschneidert sind.  

Wir glauben, dass Kontext der King ist, wenn es um Produktinformationen geht. Der grenzüberschreitende Handel ist ein wachsendes Phänomen im Internetzeitalter – allein 2019 sollen Kunden 3,5 Billionen Dollar (EN) für Einkäufe bei Händlern außerhalb ihres eigenen Landes ausgeben. Außerdem soll diese Zahl in nur zwei Jahren auf fast 5 Milliarden Dollar ansteigen. Mit diesem Anstieg der internationalen Ausgaben ergeben sich sowohl offensichtliche Chancen für Händler als auch neue Herausforderungen für Produktinformationen.

So wie Ihre Inhalte auf die individuellen Bedürfnisse und Vorteile eines bestimmten Kanals zugeschnitten sein müssen, müssen sie auch für den geografischen Markt, in dem ein Kunde lebt, in einen Kontext gestellt werden. Das bedeutet, global zu denken und lokal zu handeln, indem man in neue Märkte expandiert und Produktinformationen in der Sprache erhält, die man täglich spricht. Es geht aber nicht nur um die Sprache – Sie müssen auch viele andere Änderungen vornehmen, um Ihren Produktkatalog zu lokalisieren. Das kann alles umfassen, von der Anpassung der Maßeinheiten an lokale Einheiten und Preise über die Anpassung der Produktbilder an den Kontext eines bestimmten Landes bis hin zur Änderung des gesamten Produktsortiments.

Trend Nr. 3 — Markenbildung

Ein Bericht von Summit Partners über E-Commerce-Trends beinhaltet die Beobachtung, dass sich die Markenbildung verändert. Nirgendwo geschieht dies schneller als im Rahmen der sozialen Interaktion und des gesellschaftlichen Miteinanders.

Bei der Gestaltung einer Marke geht es heute genauso sehr um externe Faktoren wie um interne Faktoren – und Produktinformationen stehen im Mittelpunkt. Der Aufbau von Vertrauen und einer Beziehung zu einem Kunden erfordert, dass die Marke genaue, korrekte und konsistente Informationen liefert. Wenn Kunden nicht das Gefühl haben, dass man sich aus dem einen oder anderen Grund auf Ihre Informationen verlassen kann, werden sie Ihren Shop sicherlich für einen Wettbewerber verlassen oder einfach einen möglichen Kauf gar abbrechen.

Wichtig ist auch, dass Ihre Produktinformationen nicht zu steril sind – auch nicht im B2B-Markt. Kunden kaufen viel eher, wenn sie Ihr Einkaufserlebnis als positiv und spannend empfinden.

Trend Nr. 4 — Social Shopping

Ein weiterer Trend, der, im schon genannten Forbes-Artikel hervorgehoben wird, ist das Phänomen des Social Shopping. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Social Media heutzutage einen enormen Einfluss auf den Handel hat – schließlich gibt es eine ganze Branche von Social Media Influencern, die genau das jeden Tag tun.

Social Media spielt seit langem eine Rolle in Branchen wie Mode, Wohnen, Sportartikel und mehr. Bereits 3,5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt sind mit sozialen Konten verbunden, und außerdem haben 72% der Verbraucher auf Instagram und 55% der Verbraucher auf Pinterest einen Kauf getätigt, der auf etwas basiert, das sie auf der Website gesehen haben. Jetzt, da Plattformen wie Facebook und Instagram direkte E-Commerce-Funktionen hinzufügen, werden sie zu einer noch wichtigeren Vertriebsmaschine.

Andere Marken haben sich entschieden, ihre eigenen Social Media Plattformen und Integrationen zu schaffen, in der Hoffnung, eine bessere Verbindung zu gleichgesinnten Konsumenten herzustellen, ein Trend, der sich voraussichtlich auch im neuen Jahr fortsetzen wird. In jedem Fall ist es wichtig, viele genaue, konsistente Produktinformationen (EN), die im Kontext der jeweiligen Social Media Arbeit präsentiert werden, mit einzubeziehen, um Erfolg bei den Konsumenten zu haben.

Trend Nr. 5 — B2B-Investitionen in Social Media

B2C-Player sind jedoch nicht die einzigen, die „Social“ sind. Während die gängigen Social Media noch nicht die gleiche Anzahl B2B und B2C aufweist, wechseln aber immer mehr B2B-Anbieter zu sozialen Plattformen, um neue Kunden zu erreichen.

Aber während B2C Social Media auf die gleiche Weise nutzt wie die Verbraucher, tun B2B-Käufer dies anders und vor allem über verschiedene Plattformen, die die Verbraucher in der Regel nutzen – und es ist entscheidend, den Unterschied zu kennen. Der Schlüssel liegt darin, den Kanal zu finden, auf dem Ihre Zielgruppe am aktivsten ist, und dabei besonders auf aufkommende Social-Media-Kanäle oder Nischenplattformen zu achten, die mit einer bestimmten Zielgruppe oder Interessengruppe in Verbindung stehen.

Laut einem Beitrag aus der B2B Marketing Zone (EN) wird LinkedIn voraussichtlich besonders im B2B-Bereich relevant sein. Mehr als 590 Millionen aktive Fachleute sind auf Linkedin und 80% der B2B-Leads aus Social Media kommen von LinkedIn. Die Plattform verfügt über mehr als 60 Millionen hochrangige Influencer, 40 Millionen Entscheidungsträger und 10,7 Millionen Meinungsbildner und wird in naher Zukunft voraussichtlich weiter wachsen. Das bedeutet, dass die Produktinformationen auf diese geschäftsorientierte Plattform zugeschnitten sein müssen.

Trend Nr. 6 — SEO muss auf dem neuesten Stand sein

Ähnlich wie Social Media werden Suchmaschinen zu einem wachsenden Treiber für den B2B-Umsatz, da immer mehr B2B-Organisationen E-Commerce- und Omnichannel-Angebote nutzen. Aber, wie die B2B Marketing Zone (EN) betont, ist es oft einfacher gesagt als getan, an der Spitze dieser Kundensuche zu stehen.

Google ändert seinen Algorithmus ständig – tatsächlich mehrmals täglich und von hundert bis tausend Mal pro Jahr. Da Google seinen Algorithmus ständig ändert, lohnt es sich, dedizierte SEO-Spezialisten zu haben, um mit den Änderungen Schritt zu halten, damit Sie unter den besten Suchergebnissen bleiben. Zum Glück, während es nach wie vor entscheidend ist, so aktuell wie möglich zu bleiben, wenn es um SEO-Änderungen geht, ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Website einen guten Platz unter den Wettbewerbern einnimmt, einen überzeugenden, hochwertigen und relevanten Inhalt zu erstellen.

Es ist auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wie sich neue Innovationen und aufkommende Touchpoints verändern, wie Kunden nach Produkten suchen und wie SEO berechnet wird. Da Sprachassistenten wie Amazon’s Alexa ein immer größerer Teil des Handels werden, werden die SEO-Ergebnisse zunehmend zugunsten der Art und Weise, wie diese neuen Suchen durchgeführt werden, umgestaltet.

Dies sind nur einige der neuen Trends, die wir aufzeigen konnten. Schauen Sie sich die restlichen Prognosen in den Artikeln und Beiträgen an und suchen Sie nach Trends, die in Ihrer Branche anwendbar sind!

Bereiten Sie sich darauf vor, 2020 mit PIM und PXM zu meistern! Lesen Sie unseren Blog über Turning A New Commerce Channel Into A Success oder nehmen Sie noch heute Kontakt auf!

Kommentare sind geschlossen.

Lesen Sie auch...

WEBINAR: Product Content And Intelligence Powers Modern B2B Commerce

Take control of product information and master omnichannel selling for B2B! Discover how to build a successful modern omnichannel business in this new webinar!