Wie ein PIM Ihnen bei der Anpassung Ihres Produktsortiments hilft [inkl. Podcast]

Dieser Blogeintrag enthält einen Podcast mit John Evans von Akeneo, Senior Director of Demand Generation, und Emeric Koda, Sales Manager für Südeuropa. Hören Sie gerne rein!

“When you’re finished changing, you’re finished.” Benjamin Franklin hatte vielleicht nicht die moderne Welt der Wirtschaft im Sinn, als er diese Worte zum ersten Mal formulierte, aber der Gedanke gilt bis heute.

Im heutigen Handel führen ständig neue Produkte und sich ändernde Kundenanforderungen dazu, dass Ihr Produktkatalog und Ihr Sortiment nie völlig fertig ist. Ihr Sortiment ist ständig in Bewegung und wird laufend an neue Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden angepasst. Das bedeutet, dass Sie in der Lage sein müssen, Ihr Angebot schnell zu adaptieren und zu aktualisieren, ohne dass dabei Fehler in den Produktinformationen auftreten, oder ineffiziente, unproduktive Prozesse Zeit, Geld und andere wertvolle Ressourcen verschwenden und Ihre Time-to-Market verlangsamen.

Genau hier kommt ein PIM ins Spiel. Ein PIM-System ermöglicht es Ihnen, neue Produkte einfacher und effizienter auf den Markt zu bringen, Katalogsortimente für Markt- oder Saisonbedürfnisse zu aktualisieren und sogar neue Kategorien hinzuzufügen, um wechselnden Marktanforderungen gerecht zu werden.

Ihr Angebot stets aktuell halten

Was passiert, wenn Produkte überholt sind oder die Nachfrage nach Produkten, die es zuvor gar nicht gab, plötzlich da ist oder gar explodiert? Die Kataloge müssen einfach und effizient mit neuen Produkten und Produktinformationen aktualisiert werden können. Die manuelle Aktualisierung von Katalogen mit neuen Produktinformationen kann zeitaufwendig sein, insbesondere wenn Sie aufgrund dieser Marktveränderungen ein kleineres oder stärker verteiltes Team haben, wie es viele Unternehmen gerade erleben.

Ein flexibles und anpassbares PIM-System hilft Ihnen, Produktsortimente schnell und einfach zu aktualisieren, indem Sie Produkte zu Ihrem Katalog hinzufügen oder aus dem Katalog entfernen, neue Produktattribute hinzufügen und Aktualisierungen in den entsprechenden Vertriebskanälen vorantreiben.

Turner Price, ein Foodservice-Großhändler, wandte sich ursprünglich an Akeneo PIM, um sicherzustellen, dass die Informationen zu Inhaltsstoffen und Allergenen zu 100 % korrekt sind. Mit dem Coronavirus und der Schließung von Restaurants, dem Hauptkundenstamm, sah sich das Unternehmen gezwungen, das Geschäftsmodell anzupassen. Innerhalb einer Woche konnte das Unternehmen das Angebot anpassen, um auch direkt an Verbraucher verkaufen zu können.

Produkte neu positionieren und Ihre Markenwerte kommunizieren

Ein weiteres Phänomen, das wir während dieser Pandemie erlebt haben, ist die vermehrte Neupositionierung von Produkten für andere Verwendungszwecke oder einfach das Angebot neuer Produkte, die derzeit gebraucht werden. So haben viele Modemarken angefangen Masken zu produzieren, da die Nachfrage Masken (mit dem gewissen Touch der Lieblingsmarke) plötzlich nach oben schoss. Mit diesem „Shift“ müssen auch schnell Produktbeschreibungen, technische Werte, Attribute, Bilder usw. in das Produktangebot im eigenen Shop aufgenommen werden.

Darüber hinaus sind die Verbraucher durch die Unsicherheit wachsamer und achten genauer auf das, was sie kaufen. Markenwerte haben sich zu einem wichtigen Kaufkriterium entwickelt (in unserer weltweiten B2B-Umfrage erfahren Sie mehr). Käufer wollen wissen, wo die Produkte hergestellt werden, ob sie ethisch einwandfrei produziert oder gesourced werden, ob sie nachhaltig usw. Diese neuen Produktattribute und Referenzangaben, einschließlich Bildern und Informationen über Lieferanten oder verwendete Materialien, müssen jetzt zusätzlich zu den „traditionellen“ Informationen in Ihrem Katalog erscheinen.

Bereiten Sie sich auf neue Verkaufsparadigmen vor

Eine weitere neue Gegebenheit, die durch die Pandemie erst in dem Maße aufgetreten ist, ist die Schließung von stationären Geschäften und der quasi kompromisslose „Shift“ hin zum Versand aller Waren (oder Click & Collect). Dies hat auch Auswirkungen auf die Produktinformationen in Bezug auf die Genauigkeit und die Systeme, in denen sie weitergegeben werden müssen.

Der Schlüssel liegt darin, Kunden stets über den Status informiert zu halten und regelmäßig zu kommunizieren, damit sie die Erwartung „kontrollieren“ können. Die Bereitstellung genauer Angaben zur Lieferzeit bedingt allerdings, dass Sie viele verschiedene Produktinformationen, einschließlich Abmessungen, Gewicht und Montageanleitungen, leicht auffindbar und kommunizierbar machen sollten. Ohne eine dedizierte Lösung für den Umgang mit diesen Informationen können Fehler und Inkonsistenzen im Überfluss auftreten. Darunter leidet letztendlich die Kundenbeziehung.

Das US-amerikanische Landwirtschaftswarengeschäft Rural King nutzt unser PIM im Rahmen seines Online-Angebots „Pick-up in store“ (BOPIS). Durch die Möglichkeit, die richtigen Produktdaten zur Unterstützung des Programms effizient zu sammeln und anzureichern, führte das BOPIS-Programm von Rural King zu einem Anstieg der Online-Verkäufe und der Besucherzahlen in den Geschäften.

Wir alle hoffen also, dass die Pandemie bald vorbei sein wird, aber Ben Franklin hatte Recht mit seinem Gedanken zum stetigen Wandel. Wenn wir positiv denken: die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen und sich schnell anzupassen, wird durch die aktuelle Situation gefördert und wir können alle daraus lernen.

Podcast: Ihr Produktangebot schnell anpassen – John Evans & Emeric Koda im Gespräch (Englisch)

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