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Bauwesen

MEESENBURG

Wie Meesenburg die Produkt-Onboarding-Zeit reduzierte und seine Datenprozesse für AI-Ready Commerce weiterentwickelte

Früher dauerte das Onboarding von Produktdaten je nach Komplexität fünf bis acht Minuten pro Produkt. Heute liegen wir selbst bei großen Volumina bei unter einer Minute. Das hat unsere Prozesse spürbar beschleunigt und die Arbeit deutlich effizienter gemacht.

Christian Gülden Leiter Produktinformationsmanagement

Auf einen Blick

Herausforderungen

  • Verteilte Produktdaten über Teams, Lieferanten und Systeme hinweg
  • Unterschiedliche Datenformate und Qualitätsniveaus auf Lieferantenseite
  • Hoher manueller Aufwand im Produkt- und Lieferantendaten-Onboarding
  • Abstimmungsbedarf zwischen mehreren Fachbereichen
  • Verzögerte Time-to-Market durch aufwendige Datenaufbereitung

Vorteile

  • Zentralisierung der Produktdaten in einer vertrauenswürdigen Single Source of Truth
  • Reduzierung der Produkt-Onboarding-Zeit von 5–8 Minuten auf unter 1 Minute pro Produkt
  • Deutlich schnellere Einführung neuer Produkte und Produktkategorien
  • Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Abteilungen durch zugängliche, cloudbasierte Tools
  • Skalierbare Grundlage für kontinuierliche Datenoptimierung und KI-gestützte Prozesse

Die Herausforderung: Komplexe Datenflüsse effizient weiterentwickeln

Vor Akeneo wurden Produktdaten bei Meesenburg über verschiedene Teams, Systeme und Lieferanteneingaben hinweg verwaltet. Diese gewachsene Struktur funktionierte im operativen Alltag, brachte jedoch mit zunehmender Komplexität einen hohen Abstimmungs- und Pflegeaufwand mit sich.

 

Besonders im Zusammenspiel mit einem großen Lieferantennetzwerk zeigte sich, wie wichtig durchgängige und verlässliche Datenprozesse sind. Mehr als 2.000 Hersteller liefern Daten in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlicher Qualität. Entsprechend mussten Informationen regelmäßig geprüft, vereinheitlicht und auf interne Standards abgestimmt werden.

 

Das Onboarding neuer Produkte war dadurch in vielen Fällen mit manuellem Aufwand verbunden. Teams verglichen Tabellen, bereiteten Daten auf und überführten sie Schritt für Schritt in die internen Systeme. Auch zusätzliche Anforderungen, etwa regulatorische Informationen aus technischen Dokumenten oder PDFs, erhöhten die Komplexität im Tagesgeschäft.

 

In der Folge dauerte das Onboarding eines einzelnen Produkts häufig fünf bis acht Minuten. Die Einführung neuer Produktkategorien konnte sich über drei bis vier Wochen erstrecken. Für Meesenburg war deshalb klar, dass nicht nur Daten zentral verfügbar sein müssen, sondern dass auch der gesamte Datenfluss kontinuierlich optimiert werden soll.

Neue Produkte online zu bringen, hat früher mehrere Wochen in Anspruch genommen. Heute schaffen wir das in wenigen Tagen. Diese Geschwindigkeit hilft uns, schneller auf Anforderungen aus dem Markt zu reagieren.

Christian Gülden Leiter Produktinformationsmanagement

Die Lösung: Eine starke PIM-Basis und eine gezielte Erweiterung im Lieferantendatenmanagement

Mit Akeneo Product Cloud schuf Meesenburg zunächst eine zentrale Grundlage für sein Produktdatenmanagement. Im ersten Schritt wurde Akeneo PIM eingeführt, um Produktinformationen unternehmensweit zu bündeln und eine verlässliche Single Source of Truth zu etablieren.

 

Diese cloudbasierte, API-first Architektur verbesserte den Zugriff auf Produktdaten über Fachbereiche hinweg. Teams aus E-Commerce, Logistik und Produktmanagement konnten strukturierter zusammenarbeiten, konsistente Daten pflegen und Prozesse effizienter gestalten.

 

Auf dieser Basis entwickelte Meesenburg auch sein Lieferantendatenmanagement gezielt weiter. Mit Akeneo Supplier Data Manager (SDM) wurde die bestehende PIM-Strategie sinnvoll ergänzt, um den Datenfluss vom Lieferanten bis ins Unternehmen noch strukturierter, transparenter und skalierbarer zu gestalten.

 

SDM ist dabei keine Voraussetzung für Handlungsfähigkeit, sondern eine optimale Erweiterung der bestehenden Arbeitsweise. Die Lösung unterstützt Meesenburg dabei, eingehende Lieferantendaten effizienter aufzunehmen, Unterschiede schneller sichtbar zu machen und Informationen sauber auf das interne Datenmodell abzubilden.

 

Dadurch gewinnt das Unternehmen zusätzliche Kontrolle über die Qualität der Daten, bevor diese ins PIM und in nachgelagerte Kanäle gelangen. Inkonsistenzen lassen sich früher erkennen, fehlende Attribute gezielt identifizieren und Daten standardisiert weiterverarbeiten.

 

Gleichzeitig verbessert dieser Ansatz die Zusammenarbeit mit Lieferanten. Werden Datenlücken oder Abweichungen sichtbar, kann Meesenburg gezielt Rückmeldungen geben und so dazu beitragen, die Datenqualität bereits an der Quelle weiter zu erhöhen. So entsteht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der interne Abläufe stärkt und die Zusammenarbeit mit Herstellern nachhaltig verbessert.

 

Auch bei regulatorischen und compliance-relevanten Informationen bringt diese Weiterentwicklung Vorteile. Wo früher Dokumentationen manuell geprüft werden mussten, helfen heute KI-gestützte Funktionen dabei, relevante Inhalte aus Dokumenten zu extrahieren und strukturiert weiterzuverarbeiten. Das reduziert den Aufwand und unterstützt eine konsistente Datenpflege.

Für uns sind saubere, strukturierte Produktdaten die Grundlage, um unsere Datenflüsse kontinuierlich zu optimieren und neue Potenziale, auch im Bereich KI, gezielt zu erschließen.

Christian Gülden Leiter Produktinformationsmanagement

Das Ergebnis: Schnellere Time-to-Market und eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum

Durch die Zentralisierung der Produktinformationen und die konsequente Optimierung des Lieferantendatenflusses hat Meesenburg seine Prozesse im großen Maßstab deutlich weiterentwickelt.

 

Die Produkt-Onboarding-Zeit wurde von fünf bis acht Minuten auf unter eine Minute pro Produkt reduziert — auch bei hohen Volumina von Zehntausenden Produkten pro Jahr. Gleichzeitig verkürzte sich die Zeit bis zur Veröffentlichung neuer Produkte und Produktkategorien von mehreren Wochen auf wenige Tage.

 

Das Lieferantendatenmanagement entwickelte sich damit von einem stark manuellen und abstimmungsintensiven Prozess zu einem kontrollierten, skalierbaren Ablauf. Mit SDM kann Meesenburg seine bestehenden Prozesse gezielt erweitern, Lieferantendaten effizienter validieren und anreichern sowie Optimierungspotenziale frühzeitig erkennen.

 

Zusätzlich schafft die Integration KI-gestützter Extraktionsfunktionen die Voraussetzung dafür, auch komplexe Anforderungen — etwa im Bereich regulatorischer Informationen — effizient und konsistent zu bearbeiten.

 

Mit dieser Grundlage ist Meesenburg gut auf die nächsten Wachstumsschritte vorbereitet. Strukturierte und hochwertige Daten verbessern nicht nur interne Abläufe, sondern schaffen auch die Basis für mehr Auffindbarkeit, bessere Product Experience und den gezielten Einsatz KI-gestützter Workflows.

 

Denn bei Meesenburg geht es nicht nur darum, Produktdaten zu verwalten. Es geht darum, Datenflüsse kontinuierlich zu optimieren und Produktinformationen strategisch zu nutzen, um Wachstum nachhaltig zu unterstützen.

 

Über das Unternehmen

In einer hochkomplexen Produktumgebung verwaltet Meesenburg Tausende von Lieferanten und eine große Bandbreite technischer Produktdaten. Genauigkeit, Konsistenz und Zugänglichkeit sind dabei entscheidend für den Geschäftserfolg.

Akeneo Product Cloud in Action

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