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Produktdaten und Preisgestaltung: die beiden Säulen einer einheitlichen Strategie

Was wäre, wenn der Preis nicht nur eine einfache Zahl wäre, sondern eines Ihrer strategisch wichtigsten Produktmerkmale? Erfahren Sie, wie die Abstimmung zwischen Produktdaten und Preisstrategie es Marken ermöglicht, ihre Margen zu sichern, das Vertrauen der Kunden zu stärken und sich auf den Aufschwung des KI-gesteuerten Handels vorzubereiten.

Inhaltsverzeichnis

    Schlagwörter

    Akeneo Community
    Artificial intelligence (AI)
    Customer Experience
    PIM
    Retail Trends

    Viel zu lange war der Einzelhandel von einem inneren Widerspruch geprägt. Einerseits arbeiten die Marketingteams sorgfältig an der Markenidentität und verleihen den Produkten eine Geschichte, ein Versprechen und einen wahrgenommenen Wert.

    Andererseits passen die Preisverantwortlichen die Preise oft losgelöst von der Positionierung an, die eben diese Produkte eigentlich verkörpern sollen. Wenn diese beiden Funktionen isoliert voneinander arbeiten, verliert die Vertriebsstrategie an Kohärenz und Effizienz.

    Um im aktuellen Umfeld erfolgreich zu sein, ist eine neue Sichtweise erforderlich: Der Preis ist nicht nur eine von vielen Größen, sondern eines der strategisch wichtigsten Produktmerkmale. Durch die Abstimmung von Produktinformationen und Preisoptimierung können Marken von einer reinen Katalogverwaltung zu einem leistungsstärkeren Ansatz übergehen, bei dem der Mehrwert für den Kunden im Mittelpunkt steht.

    I. Das Produktattribut: der neue Motor für Geschäftsregeln

    Dieser Koordinierungsprozess beginnt auf der grundlegendsten Ebene: dem Produktattribut. Zu oft werden Preisstrategien auf die gesamte Kategorie angewendet oder hauptsächlich von den Entwicklungen des Wettbewerbs bestimmt. Dieser standardisierte Ansatz berücksichtigt nicht die Besonderheiten der einzelnen Artikel.

    Indem sie sich auf die bereits im Produktstamm vorhandenen strukturierten Daten stützen (Materialien, Umweltzeichen, exklusive technische Merkmale usw.), können Unternehmen diese Informationen direkt in ihre Preisbildungsregeln integrieren. Der Preis wird so zum konkreten Spiegelbild des Produktwerts.

    Die Lücke zwischen Daten und Mehrwert schließen

    Nehmen wir das Beispiel eines Sportartikelhändlers, der zwei sehr ähnliche Laufjacken vertreibt. Die eine besteht aus einem herkömmlichen synthetischen Gewebe. Die andere enthält zertifizierte recycelte Materialien sowie eine fortschrittliche Wetterschutztechnologie.

    Bei einem klassischen Ansatz könnten diese beiden Produkte denselben saisonalen Rabatt erhalten, einfach weil sie derselben Kategorie angehören.

    Bei einer produktdatenbasierten Steuerung identifiziert das System automatisch Attribute wie „Zertifiziertes recyceltes Textil“ oder „Erweiterter Wetterschutz“. Anstatt einen einheitlichen Rabatt zu gewähren, behält der Händler für das Produkt mit dem höheren Mehrwert eine Premium-Preispositionierung bei, da die Daten diese Differenzierung rechtfertigen.

    Das Ergebnis ist eine Preisgestaltung, die besser auf den von den Kunden tatsächlich wahrgenommenen Wert abgestimmt ist. Investitionen in Nachhaltigkeit werden geschützt, Innovationen behalten ihr Margenpotenzial und Marken sorgen für eine bessere Übereinstimmung zwischen ihren Marketingversprechen und den zum Zeitpunkt des Kaufs angezeigten Preisen.

    II.Den Lebenszyklus meistern: Von „Neuheit“ bis „Abverkauf“

    Der Wert eines Produkts hängt nicht nur von seinen Eigenschaften ab. Er entwickelt sich auch entsprechend seiner Position im Lebenszyklus. Der Übergang vom Status „Neuheit“ zum Auslaufprodukt stellt für Einzelhandelsketten oft eine große Herausforderung dar.

    Traditionell werden diese Übergänge manuell oder über groß angelegte Werbeaktionen gesteuert, was die Wahrnehmung der Marke beeinträchtigen kann. Ein fortschrittlicherer Ansatz besteht darin, den Lebenszyklusstatus direkt über das PIM zu nutzen, um die Preisstrategie in Echtzeit anzupassen.

    Bestände mithilfe von Daten optimieren

    Wenn ein Produkt als „auslaufend“ oder zur Streichung aus dem Katalog vorgesehen identifiziert wird, kann eine Lösung wie PricingHUB die Entscheidungslogik automatisch anpassen. Das Ziel besteht dann nicht mehr darin, die Marge um jeden Preis zu sichern, sondern den Absatz zu beschleunigen, um die Lagerbestände abzubauen.

    Dank der Echtzeit-Analyse der Preiselastizität passt das System die Preise täglich an, um bis zu einem festgelegten Datum einen Lagerbestand von null zu erreichen. So werden die Lagerbestände effizienter abgebaut, ohne dass höhere Rabatte als nötig gewährt werden müssen.

    The Agentic Commerce Playbook

    III. Das Zeitalter der KI-Agenten: „KI-fähig“ werden

    Dieses Maß an Präzision wird unverzichtbar, je mehr wir uns dem Zeitalter der KI-Agenten nähern.

    Wir erleben derzeit einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie Verbraucher Produkte entdecken. Virtuelle Assistenten und Suchmaschinen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, beginnen nun, im Namen der Nutzer Produkte zu suchen, zu vergleichen und auszuwählen. Für diese Systeme sind strukturierte Daten die einzige verwertbare Sprache.

    Produkte für KI-Agenten zugänglich machen

    Damit ein KI-Agent Ihr Produkt anstelle des Produkts eines Mitbewerbers empfiehlt, muss er auf strukturierte, vollständige und detaillierte Informationen zurückgreifen können, um dessen Wertversprechen zu verstehen. Doch Transparenz allein reicht nicht aus.

    In einem Umfeld, in dem Entscheidungen in Echtzeit getroffen werden, muss auch der Preis kontinuierlich angepasst werden. Eine Lösung wie PricingHUB stellt sicher, dass die über die verschiedenen Kanäle veröffentlichten Preise stets kontextbezogen optimiert sind. Die Produkte sind dann nicht nur für die Algorithmen sichtbar oder auffindbar, sondern werden auch zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Preis angeboten.

    Fazit: Daten und Maßnahmen miteinander verknüpfen

    Langfristig wird der Geschäftserfolg davon abhängen, dass die Silos zwischen der Produktrealität und den Preisentscheidungen verschwinden.

    Wenn die Eigenschaften, Vorteile und die Positionierung eines Produkts mit seinem Preis im Einklang stehen, ist der Katalog nicht mehr nur eine einfache Liste von Artikelnummern, sondern wird zu einem echten Wachstumshebel. Genau darin liegt die Herausforderung der modernen Koordination: dafür zu sorgen, dass Daten und Umsetzung Hand in Hand gehen.

    Es ist nicht mehr notwendig, sich zwischen Markenimage und Rentabilität zu entscheiden. Indem Unternehmen Produktdaten in einen nachhaltigen Leistungshebel verwandeln, stärken sie sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch ihre Anpassungsfähigkeit in einem sich ständig wandelnden Markt.

    Sind Sie bereit, noch mehr Wert aus Ihren Produktdaten zu schöpfen? Erfahren Sie, wie PricingHUB Ihnen dabei helfen kann, Ihre Vertriebsleistung zu optimieren.

     

    The Agentic Commerce Playbook

    Are you ready for AI agents that buy for customers? Discover the autonomous agents that can research, compare, and complete transactions on behalf of customers, and how you can prepare.

    Aurélie Noblet, Head of Marketing

    PricingHUB

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